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Book-on-Demand
Digitale Speicher- und Drucktechniken ermöglichen neuen Wege der Buchproduktion: Unabhängig von Verlagen und der Notwendigkeit einer rentablen Auflage ermöglicht das Book-on-Demand Verfahren (für dt. Bücher auf Nachfrage) die kostengünstige Erstellung von Kleinauflagen. Die Vorlagen werden in digitalisierter Form bei den Anbietern eingereicht, dort in ein druckbares Format umgewandelt und gespeichert.
Geht über den Buchhandel eine Bestellung ein, werden entsprechend Exemplare des Buches erstellt. So kann einerseits die Abwicklung zwischen Autor und Verlag, bzw. Druckerei vollständig via Internet erfolgen. Andererseits reduziert sich ein verlegerisches Risiko, da keine Überbestände und Lagerkosten entstehen. So wurde in Zusammenhang mit dem Book-on-Demand Verfahren die Ideen einer Gegenöffentlichkeit zum Verlagswesen reaktualisiert:
"In den Siebzigern die Copyshops, in den Neunzigern Book-on-Demand", so der Verleger Erich Maas, der in seinem Maas Verlag eine eigene Book-on-Demand Buchreihe herausgibt.
Weiterer Book-on-Demand Anbieter in Deutschland ist u.a. der Buchgrossist Libri.

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