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Ausstellungen und Wettbewerbe
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Ars Electronica
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Nach mehreren Jahren Vorlaufzeit wurde 1996 das "Ars Electronica Center" in Linz eröffnet, das als "Museum of the Future" angepriesen wird und sich der Computerkunst widmet. Damit wurde ein Haus geschaffen, das auf den jahrelangen Erfahrungen der Ausstellungsreihe "Ars Electronica" aufbauen kann, die 1978 initiiert wurde. Dabei ist das Ziel der Ars Electronica, die neuesten Entwicklungen auf dem Gebiet der Medienkunst, aber auch Projekte digitaler Literatur zu verfolgen und zu präsentieren. 1990 wurde beispielsweise die Imaginäre Bibliothek von Heiko Idensen und Matthias Kron den Besuchern präsentiert. Die gegenwärtigen Ausstellungen und Projekte werden auf der Ars Electronica Homepage vorgestellt.
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Pegasus
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Den größten Einfluss auf den Bekanntheitsgrad von digitaler Literatur erreichte der öffentlich wahrgenommene Pegasus-Wettbewerb. Mit Sponsoren wie "Die Zeit" und "IBM" im Hintergrund fand der Pegasus-Wettbewerb allerdings nur dreimal, das letzte Mal 1998, statt. "Zur Teilnahme eingeladen sind alle," heißt es in der Ausschreibung von 1998, "die Sprache mit den ästhetischen und technischen Mitteln des Internet verknüpfen, um neue Ausdrucksformen zu entwickeln." Damit wurde eingestanden, dass die frühere Versuchen, Literatur in die Neuen Medien zu transponieren, wenig Innovatives hervorgebracht hatten. "Die Suche nach dem Neuen in den Netzen leidet immer noch darunter, daß viele, die ihr nachgehen, Ausschau halten nach dem, was sie kennen und in dem neuen Medium und im Gewand der neuen Technik wiedererkennen können. Sie suchen also in Wirklichkeit nach etwas Altem", so Michael Charlier beim Pegasus-Symposion 1998 in Karlsruhe. Als Preisträger wurden Arbeiten ausgewählt, die sich durch eine Kombination von Literatur mit anderen künstlerischen Ausdrucksformen und computerspezifischen Elementen auszeichnen: erster Preisträger 1998 war Dirk Günther und Frank Kloetgen mit Die Aaleskorte der Ölig, weiter Preise an "Die Trost der Bilder" von Jürgen Daiber und Jochen Metzger, Permutationen von Florian Cramer und "Loopool" von Bastian Böttcher. Die Beiträge sind leider nicht mehr im Netz, die Umstände werden unter http://www.textgalerie.de/pegasus/ erklärt.
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Ettlinger Literaturwettbewerb
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Im Rahmen der Baden-Württembergischen Literaturtage, die 1999 im baden-württembergischen Ettlingen ausgerichtet wurden, wurde erstmals ein Internet-Literaturwettbewerb ausgerichtet. Dabei wurden mehrere Preise vergeben, der Projektpreis zum Thema "jahr.1000.WWW.ende" wurde für den Assoziationsblaster und das "Generationenprojekt" von Jan Ulrich Hasecke vergeben. Der Ettlinger Literaturwettbewerb, an dem der Netzliteraturprotagonist Oliver Gassner beteiligt war, versuchte die durch das Ende vom Pegasus-Wettbewerb vakante Stelle eines öffentlichen Wettbewerbs für digitale Literatur zu besetzen. Die öffentliche Resonanz war jedoch verhalten, und das obwohl einige innovative Beiträge vorgestellt und nominiert wurden. Diese sind nachzulesen unter www.literaturwettbewerb.de
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