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Reinhard Döhl: Das Buch Gertrud
1996 erstellte Reinhard Döhl eine Hypertextversion von "Das Buch Gertrud", das als Hommage an die 1946 verstorbene Schriftstellerin Getrude Stein bereits 1966 entstanden war. Döhl war als Autor einer "konkreten Poesie" von den kunsttheoretischen Positionen Steins, der spontanen Assoziation, der absoluten Gegenwart des Erlebens und Schreibens und der Abwendung von der Konvention eines Realismus, wesentlich beeinflusst, wovon er in seinem Aufsatz Gertrude Stein und Stuttgart - eine Spurensuche Zeugnis ablegt. In dem "Buch Gertrud" verwendet Döhl unter anderem das berühmte Wortspiel "Eine Rose ist eine Rose ist eine Rose" als Ausgangsmaterial für eine Rekombination von Wörtern und Buchstaben, die ihrerseits nach grafischen Mustern gebildet werden. Das "Buch Gertrud" beinhaltet außerdem das "Internationale Epitaph für Gertrude Stein". Hier versammelt Döhl dem Gedenken an Gertrude Stein gewidmete Beiträge, die in Anlehnung an ihr Gedichtzyklus "Stanzas in Meditation", die alle mit derselben Zeile enden müssen: "These stanzas are done."

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