Die Arbeit von Martin Auer kombiniert Fotografien - Fernsehstandbilder eines Boxkampfes, Landschaftsbilder, urbane Szenen u.a. - und Textfragmente. Diese bestehen aus Situationsbeschreibungen, dialogischen Elementen, selbstreflexiven Betrachtungen und sarkastisch-nüchternen Kommentaren zur Existenz des Schriftstellers. Folgt man den Links, wechseln sich Text und Fotografien ab, wobei Text- und Bildebene meist unvermittelt nebeneinander stehen. "Im Ring" besteht aus einer gitterförmigen Matrix von insgesamt 36 einfach programmierten Html-Seiten. Jede Seite enthält Links auf die vier umliegenden Seiten. Die Randseiten des Gitters sind dabei gegenseitig verknüpft, so dass ein endloses Navigations-Geflecht entsteht.
Martin Auer, Jahrgang 1951, ist freier Schriftsteller und veröffentlichte 1996 die Lyrikmaschine, eine Hypertextsammlung von 50 Gedichten.
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